Dienstag, 2. Oktober 2012

Chicago Stone Lightning Band

Der Bandname Chicago Stone Lightning Band trifft eigentlich perfekt auf den Sound zu, den die Band auf den 10 Songs ihres neuen Albums spielen. Als Vorbilder dienten der Band viele Jahre Rock und Blues Erfahrung und Bands wie Fleetwood Mac. Ihr eigener Sound ist allerdings noch deutlich rauer und direkter einzuschätzen, die Begriffe Garage- oder Stoner-Rock liegen hier nahe.

Neben teilweise eingängigen und altbekannten Blues Motiven, weiß die Band auch immer wieder mit eigenen Stilelementen und einem teilweise leicht Soul beeinflussten Gesang zu überzeugen. Es ist speziell der absichtlich dreckige Gitarrensound, der der Musik von Frontmann Benjamin Pirani einen individuellen Charakter gibt.

Das Album beginnt mit "Girlfriend Gone" mit einem absolutem Bluesrock Kracher, der mit seinem Tempo und seiner Dynamik eigentlich direkt alle Zweifler überzeugen sollte, speziell Motörhead Fans. Über das eher traditionelle aber auch überzeugende "White Girl" geht es über einen akustisches Instrumental ("Dogpatch Blues") und weiteren guten Nummern zu den letzten beiden Songs der LP, die für uns die geheimen Favoriten darstellen.

An dieser Stelle bekommt die Musik einen nachdenklichen Charakter. "Tears and Sorrow" lebt von einem interessanten Wechselspiel von dramatischen Vocals und einem ruhigen Gitarrenjam. Den ruhigen und melancholischen Schlusspunkt setzt "Dance on my Grave", eine ebenfalls akustische Nummer. Hier kommt allerdings noch eine schöne und traditionelle Gesangsmelodie dazu, die den Song abrundet und dem Album ein würdiges Ende setzt.

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