Donnerstag, 12. Juni 2014

Calliope - ORBIS


Viele Bands spielen derzeit einen stark ausgeprägten Retrosound, der auch in Fällen wie Doublestone oder Kadavar auch wirklich gute Umsetzungen findet, doch wer hat eigentlich gesagt, dass sich all diese Bands an den Namen Led Zeppelin und Black Sabbath orientieren müssen?

Calliope aus Milwaukee pflegen dazu im Vergleich einen eher psychedelischen Sound, der durch mächtige Rhythmen und hier und da auch durch Al Kraemers Keyboardspiel unterstützt wird. The Doors ist jetzt so ein Name, der einem direkt in den Kopf schießt. Auch der Gesang weist hier Parallelen auf, nicht nur die Stimme selber, sondern auch die soundtechnische Einbettung in das restliche Klanggerüst. Hier hören die Gemeinsamkeiten aber auch langsam auf, schließlich spielen Calliope ihren eigenen Stil, der sich deutlich Richtung Gitarrensounds orientiert und dadurch viele Bluesmotive aufgreift. Der dreckige Klang der Songs und die gekonnt erzeugten Sphären, die mit verfremdenden Geräuschen auf den Hörer einwirken, sind weitere Kennzeichen, die die neuen sechs Tracks von Calliope auszeichnen.

Den kompletten Stream von ORBIS findet ihr auf der Bandcamp Seite.

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