Montag, 18. November 2013

Vaz - Visiting Hours


Eine der lautesten Rockbands unserer Zeit meldet sich zurück: Das neue Album von Vaz "Visiting Hours" ist endlich da und die drei Jungs aus Brooklyn machen genau dort weiter, wo sie bei "Chartreuse Bull" aufgehört hatten.

"Visiting Hours" ist auch der Name des ersten Tracks, der nach auflegen der Platte aus euren Boxen donnern wird. Vaz sind berüchtigt für ihre gewaltigen Soundkonstrukte, bei denen es mit jeder Menge Krach und rohen Klängen heftig zur Sache geht. Doch wer würde schon etwas anderes erwarten bzw. geht es nicht genau darum, wenn wir Rockmusik hören wollen? Auf die ersten beiden Songs, die einen sehr direkten und aggressiven Ansatz vorgeben, folgen mit "Black Paste" und "Armbone" zwei fast-instrumentale Nummern. Ohne echte Melodielinien definieren Vaz hier ihren Sound meistens über die pure Energie, die Sie durch ihre Instrumente ausstrahlen. Heftige Riffs, schnelle Rhythmen prägen das Bild. Die Riffs sind in der Tat austauschbar, doch darum geht es hier nicht, es ist die konstellation im Song und die Art und Weise wie sie gespielt werden, die ihnen ihre Mächtigkeit und letztendlich auch Einzigartigkeit verleiht.

Insgesamt spannt die Platte sechs Songs, bei denen auf Anhieb "Hyperslog" mit fast elf Minuten ins Licht springt. Es ist die Einzige Nummer auf der eine wenig Tempo rausgenommen wird. Auch hier gilt wieder das alte oben beschriebene Rezept, das von einer massiven Instrumentalen Grundlage über gelegentliche Gesangspassagen geht. Der einzige Unterschied ist hier, das die unheimliche Länge das Erlebnis noch intensiver gestaltet.

Auf der Seite des Labels Sleeping Giant Glossolalia könnt ihr Visiting Hours kaufen.


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